Über das Institut
Das ELA-Institut wurde am 01.02.1997 von Ulf Vogt, geboren am 24.08.1964, gegründet. Herr Vogt hatte zuvor Biochemie an der Universität Witten-Herdecke studiert (Diplom: 1991) und seine Doktorarbeit von 1991 bis 1994 im Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (Abt. Onkologische Chemie) bei Prof. Dr. Assmann angefertigt. Während dieses Zeitraums hielt er sich mehrfach zu Forschungszwecken in den USA auf (M.D.Anderson Cancer Canter, Prof. M. C. Hung, Dep. o. Tumor Biology), u. a. auch zur Teilnahme an großen Krebsforschungskongressen.
Nach der Gründung des ELA-Labors etablierte Ulf Vogt zunächst die molekularbiologische Diagnostik (Bestimmung von Krebsgenveränderungen) von gynäkologischen Tumoren (Mamma,- Ovarial- und Zervixkarzinomen).
Im Juli 1997 entwickelte er dann einen zellbiologischen Test zur Bestimmung von Tumorresistenz und -sensitivität gegenüber Chemotherapeutika.
Im Oktober 1997 wurde die molekular- und zellbiologische Diagnostik zusätzlich für Lungenkarzinome etabliert.
1998 kamen weitere diagnostische Leistungen im gynäkologischen (HPV-Diagnostik) und hämatologischen Bereich (Immunstatus-Analysen bei Leukämie- und HIV-Patienten) dazu.
Im März 1999 wurde das tumordiagnostische Spektrum der ELA auf Kolon-, Blasen-, Magen- und Head-and-Neck-Karzinome ausgedehnt.
Seit Oktober 2000 werden Glioblastome und andere ZNS-Tumore ebenfalls einer molekularbiologischen Diagnostik unterzogen.
Im September 2001 wurde neben der Prädiktion von Tumoren das individuelle genetische Risiko einer Intoleranz gegenüber spezifischen Zytostatika in die Laborroutine übernommen.